Kita "Kinderland" in Graal-Müritz

Unweit der Ostsee liegt unsere Kita "Kinderland". Unsere Kita ist anders, denn wir nennen 4 Häuser unser eigen, in denen Kinder spielen, sich streiten, wieder versöhnen, experimentieren und noch vieles mehr. Die kleine Ortschaft bietet den "Kleinen" und "Großen" viel Raum zum Entdecken. So ist der Strand nicht weit, im Klangwald steht das Erforschen von Geräuschen im Vordergrund und das anliegende Hochmoor beherbergt viele einheimische Tiere und Pflanzen.

Die Kita ist ein Teil der örtlichen Gemeinschaft und möchte auch in Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit mitarbeiten. Das individuelle Kind mit seinen Bedürfnissen, seiner Familie und seinen Ideen stehen in der pädagogischen Arbeit im Vordergrund. Daher arbeitet die Kita "Kinderland" nach dem Situationsansatz, denn so können wir unsere Vorstellung vom Kind ganzheitlich umsetzen.

Die Umsetzung des "Offenen" Ansatzes findet zusätzlich im Hort, im "Käsehaus" statt. Die Kinder entscheiden frei, wie sie ihre Freizeit gestalten wollen. Unterschiedlich konzipierte Räumlichkeiten bieten Raum für individuelle Spielideen und Spielpartner. Regelmäßig statt findene Angebote schaffen neue Anreize und Impulse.

 

Krippe

In unseren drei Krippengruppen werden bis zu 36 Kinder im Alter von 3 Monaten bis 3 Jahren von sechs Erzieherinnen betreut.
Das Erzieherteam arbeitet nach dem Situationsansatz. Alle Kinder sind dabei einer festen Stammgruppe zugeteilt und somit haben Ihre Kinder und auch Sie als Eltern einen festen Ansprechpartner. Dies bedeutet, dass sich Ihr Kind nach seinen Interessen entscheiden kann, welchen Raum es zum Spiel wählt. Die Wahl der individuell gestalteten Angebote wird an die Interessen und Bedürfnisse Ihrer Kinder angelehnt und ausgewählt.
Um den Kindern einen geordneten Tagesablauf zu bieten, orientieren sich die Pädagogen an einem konkreten Tagesablauf:

Ca. 7.30 Uhr: Frühstück
Ca. 8.00 Uhr: freie Spielzeit mit individuell gestalteten und bedürfnisorientierte Bildungsangeboten in den verschiedenen Räumen und dem großzügig gestalteten Flur
Ca. 9.00 Uhr: Obstpause
Ca. 9.30 Uhr: freie Spielzeit mit individuell gestalteten und bedürfnisorientierten Bildungsangeboten
Ca. 11.00 Uhr: Mittagessen
Ca. 11.30 – 14.00 Uhr: Mittagsruhe
Ca.14.15 Uhr:  Vesper
Ca. 14.45: freie Spielzeit mit individuell gestalteten und bedürfnisorientierten Bildungsangeboten

Eingewöhnung

Der Besuch einer Krippeneinrichtung bedeutet für Ihr Kind und für die ganze Familie der Beginn eines neuen Lebensabschnittes. Da der Prozess der Eingewöhnung ein sehr wichtiger Prozess für das daraus resultierende Wohlbefinden Ihres Kindes in der Krippe ist, ist die Begleitung dieser aus familiärer und pädagogischer Sicht sehr wichtig. Ihr Kind wird sich das erste Mal von Ihnen trennen und in einer für ihn noch fremden Umgebung zurechtfinden. Dabei werden Sie und Ihr Kind von uns unterstützt und vorbereitet.

Damit sich Ihr Kind in der Krippe wohlfühlt ist es sehr wichtig, dass Sie das Haus, die Konzeption sowie die Rahmenbedingungen unserer Einrichtung annehmen können. Somit bringen Sie eine positive Grundeinstellung mit und können diese auf Ihr Kind übertragen. Damit Sie und Ihr Kind zusammen mit dem pädagogischen Personal diesen neuen Lebensschnitt angehen können.

Während der Eingewöhnung wird Ihr Kind Schritt für Schritt an die neue Umgebung und vor allem die
neue Bezugsperson gewöhnt. Dabei ist es für Sie und Ihr Kind von großer Bedeutung sich in den ersten Tagen mit der Bezugsperson auszutauschen. Für den weiteren Verlauf sind die Gewohnheiten, Interessen und Vorlieben sowie Ihre individuellen Bedürfnisse sehr wichtig. Die erste gemeinsame Zeit der Eingewöhnung ist für die neue Lebenssituation für Ihr Kind von großer Bedeutung. Ihre An-wesenheit gibt Ihrem Kind dabei Vertrauen, sich an die neue Umgebung und die neue Bezugsperson zu gewöhnen. Es wird signalisiert, dass Sie für Ihr Kind da sind. Wenn sich Ihr Kind, Sie und die neue Bezugsperson kennengelernt haben und Ihr Kind mit der neuen Bezugsperson in die Interaktion tritt kommt es langsam zur Trennung vom Elternteil. Dabei ist es für Ihr Kind von Wichtigkeit, dass Sie sich verabschieden. Denn für Ihr Kind ist es wichtig, dass Sie ihm sagen „Ich gehe kurz weg und komme gleich wieder.". Die erste Trennung ist dauert in der Regel nur wenige Minuten. Die Reaktion Ihres Kindes wird für den weiteren Verlauf der Eingewöhnung maßgebend sein. Wenn sich Ihr Kind von der neuen Bezugsperson trösten lässt, zeigt dies dass es zu dieser Vertrauen aufgebaut hat. Somit können die Trennungsphasen nach individuellen Absprachen verlängert werden. Die Dauer der Ein-gewöhnung ist von Kind zu Kind sehr individuell. Sie ist abgeschlossen, wenn sich Ihr Kind von der Bezugsperson trösten lässt, wenn Sie als Elternteil über einen längeren Zeitraum nicht anwesend sind.

Kita

Genauso so bunt wie unsere Welt, sind die Kindergartenkinder der "Bunten" und der "Regenbogengruppe" im Haus 1. Die Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren werden von 2 Erzieherinnenn und einer Heilerziehungspflegerin betreut.

Tierisch geht es im Haus 2 weiter. In 2 Froschgruppen und einer Fledermausgruppe werden bis zu 45 Kindergartenkinder von 3 Pädagogeninnen betreut.

Im Haus 4 werden aktuell 2 weitere Kindergartengruppen betreut.

Täglich finden Angebote zu den 5 Bildungsbereichen der Bildungskonzeption statt:

   Dazu gehören: - Kommunikation, Sprechen und Sprache

                           - Elementares mathematisches Denken

                           - (Inter)kulturelle und soziale Grunderfahrungen/ 

                              Welterkennung und naturwissenschaftliche 

                              Grunderfahrugen

                           - Musik/ Ästhetik und blidnerisches Gestalten

                           - Bewegung

Die Kinder werden so auf vielfältige Art und Weise auf das Leben und die Schule vorbereitet, denn Vorschule beginnt schon im Krippenalter.

Hort

Seit 2012 befindet sich unser Hort im "Käsehaus" direkt auf dem Gelände der "Ostseegrundschule". Die enge Zusammenarbeit mit den Eltern und der Grundschule ist uns sehr wichtig, um die Kinder angemessen in ihrer Entwicklung begleiten zu können.

 

In unseren Hort gibt es:

   - eine Garderobe auf dem Flur

   - einen Jungenraum

   - einen Hausaufgabenraum

   - einen Kreativraum

   - einen Mädchenraum für Tanz und Tischspiele

 

Wir arbeiten nach dem Prinzip der offenen Hortarbeit. Die Kinder orientieren sich entsprechend ihrer Interessen in den vorhandenen Räumlichkeiten oder auf dem Außengelände.

Hortzeitung Mai, Juni, Juli.pdf

Kooperationspartner

Die Eltern sind unseren wichtigsten Kooperationspartner, denn sie sind die Experten ihrer Kinder. Uns ist daher eine engmaschige Zusammenarbeit wichtig.

Mit der "Ostseegrundschule" stehen wir im regen Austausch und gestalten gemeinsam Veranstaltungen.

Regelmäßig erscheinen Artikel zu unserem Kitaleben im örtlichen Kurier.

Regelmäßig treten die Kinder in der "Seeperle" auf, und gestalten ein kleinen Programm unsere Senioren.

Die Feuerwehr, die Verkehrswacht und die Bibliothek sind immer wieder Anlaufpunkt der Krippen, Kita-und Hortgruppen.

 

 

Aktuelles

 

13.05: Unsere Kitaeigener Flohmarkt findet statt. Nähere Informationen in der PDF- Datei

           Flohmarkt2017.pdf

13.07: Wir laden zu unserem Sommerfest von 15.30- 17.30Uhr mit Tombola und noch vielen Überaschungen ein. Wir feiern auf dem Grundstück von Haus 1.

Integration

Jedes Kind ist einzigartig und geprägt durch individuelle Entwicklungsbesonderheiten und Begabungen. Im Zusammenleben dieser unterschiedlichen Kinder liegen große Chancen für die Entwicklung jedes Einzelnen. Deshalb erfolgt in unseren Kindertagesstätten

Alle Kinder sollen gemeinsam aufwachsen. Kinder haben noch keine Vorurteile, gehen unkompliziert mit anderen Kindern um, unterstützen einander und helfen gern. Kinder lernen am liebsten von anderen Kindern. Dabei geht es nicht so sehr um Leistung, sondern vor allem um soziale Kompetenzen, wie z.B. das Aushandeln von Kompromissen, Erkennen von Regeln und Grenzen, Kooperationsbereitschaft, aber auch Durchsetzungsvermögen ohne Aggressivität u.v.m. Allen Kindern werden gemeinsame Erfahrungs- und Lernfelder geboten. Die Kinder werden in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gestärkt und gefördert. Trotz unterschiedlicher Fähigkeiten und Beeinträchtigungen haben alle Kinder die Möglichkeit, Beziehungen untereinander aufzubauen. Die Kinder erleben eine gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung.
Diese Prozesse wollen wir begleiten und fördern.


In einer integrativen Gruppe werden max. 15 Kinder im Alter von 3 bis 6 Jahren betreut. Davon belegen bis zu vier Kinder einen heilpädagogischen Platz (Integrativplatz). Diesen Platz bekommen Kinder, die für Ihre Entwicklung aus unterschiedlichen Gründen eine umfangreiche Förderung erhalten.

Mögliche Gründe dafür sind z.B.:
- Entwicklungsverzögerung
- Sprachauffälligkeit
- Schwierigkeiten im Sozialverhalten
- Wahrnehmungsstörung
Um dem erhöhten Förderbedarf gerecht zu werden, arbeiten in einer integrativen Gruppe eine Erzieherin gemeinsam mit einer Heilerzieherin.

Zur Unterstützung des Gruppenteams kommen verschiedene Fachdienste ins Haus. Sie führen mit den Kindern die entsprechenden Therapien wie Ergotherapie, Logopädie, Physiotherapie oder Frühförderung durch.


 

Haus der kleinen Forscher

Gegründet wurde die Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ von der Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, der Siemens Stiftung und der Dietmar Hopp Stiftung. Gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Schirmherrin des „Hauses der kleinen Forscher“ ist Bundesbildungsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka.

 

Rote Gruppe

Bunte Gruppe

grüne Gruppe